Gary Cooper wurde am 7. Mai 1901 in Helena, Montana, als Frank James Cooper geboren und entwickelte sich zu einem der prägenden Hollywood-Schauspieler des 20. Jahrhunderts. Seine Karriere begann Mitte der 1920er-Jahre, zunächst als Statist und Stuntreiter, bevor er 1926 mit einer Nebenrolle in Die Eroberung von Barbara Worth (1926) erstmals Aufmerksamkeit erregte.
Seinen Durchbruch erzielte Cooper mit dem frühen Tonfilm Der Virginian (1929), der ihn als Westernhelden etablierte. In den 1930er-Jahren festigte er seinen Ruf durch Rollen in Abenteuer- und Dramafilmen wie Marokko (1930), In einem anderen Land (1932) und Der Verrat des Surat Khan (1935). Seine Darstellung des idealistischen Durchschnittsamerikaners wurde zu seinem Markenzeichen, besonders in Mr. Deeds geht in die Stadt (1936) und Hier ist John Doe (1941).
Cooper gewann zweimal den Oscar als bester Hauptdarsteller: für Sergeant York (1941) und für den Westernklassiker Zwölf Uhr mittags (1952), in dem er als Marshal Will Kane seine wohl bekannteste Rolle spielte. Weitere bedeutende Filme dieser Zeit waren Die Königin der Nacht (1941), Der große Wurf (1942) und Wem die Stunde schlägt (1943).
In den späten 1940er- und 1950er-Jahren verkörperte Cooper zunehmend reifere, oft desillusionierte Figuren, etwa in Der Streik (1949) und Lockende Versuchung (1956). Zu seinen letzten Filmen zählen Weites Land (1958) und Liebe am Nachmittag (1957). Seine zurückhaltende, natürliche Spielweise machte ihn über Jahrzehnte zu einem der beliebtesten Stars Hollywoods.
Gary Cooper starb am 13. Mai 1961 in Los Angeles an Krebs. Sein filmisches Vermächtnis umfasst über 80 Spielfilme und prägt bis heute das Bild des klassischen amerikanischen Helden.
[CP]
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