Das Weltall auf Filmplakaten ist oft Projektionsfläche für Staunen, Einsamkeit und existenzielle Fragen. Ein ikonisches Beispiel ist das Plakat zu 2001: Odyssee im Weltraum (1968), das mit der Kombination aus Raumschiff und Planetenbahn eine fast sakrale Ruhe ausstrahlt. Ähnlich setzt Interstellar (2014) auf weite Sternenfelder und einen kleinen menschlichen Körper im Raumanzug, um die Zerbrechlichkeit des Individuums gegenüber der kosmischen Dimension zu betonen.
Moderne Plakate wie zu Gravity (2013) nutzen extreme Reduktion: ein einzelner Astronaut, der in der Dunkelheit des Alls zu verschwinden droht, vermittelt sofort Gefahr und Kontrollverlust. Bei Der Marsianer (2015) dominiert dagegen das Gesicht der Hauptfigur im Helm, während der rote Planet den Hintergrund füllt – das Weltall erscheint hier weniger mystisch, sondern als technisch herausfordernder, aber prinzipiell beherrschbarer Raum.
Franchises wie Star Wars: Eine neue Hoffnung (1977) oder Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979) verbinden das Weltall mit Abenteuer oder Horror. Leuchtende Sterne, Raumschiffe und ferne Planeten werden mit dynamischen Posen oder bedrohlichen Schatten kombiniert. So wird das Weltall auf Filmplakaten zu einem vielschichtigen Symbol: Es steht zugleich für grenzenlose Freiheit, wissenschaftliche Neugier, existenzielle Angst und die Sehnsucht, den eigenen Platz im Universum zu finden.
Im Archiv befinden sich 230 Filmplakate zum Thema Weltall:
Die hier gezeigten Plakate wurden automatisch basierend auf dem Motiv verschlagwortet. Wenn du redaktionell betreute Schlagworte sehen willst, kann du diese Schlagwortwolke auschecken.