Planeten auf Filmplakaten dienen oft als visuelle Abkürzung für das Große, Unbekannte und Existentielle. Wenn auf dem Plakat von Der Marsianer – Rettet Mark Watney (2015) der rote Planet dominant im Bild steht, wird sofort klar: Es geht um Isolation, Überleben und die Fragilität des Menschen im Angesicht einer feindlichen Welt.
Die Reihe Planet der Affen: Prevolution (2011), Planet der Affen: Revolution (2014) und Planet der Affen: Survival (2017) nutzt den Planeten im Titel eher metaphorisch, doch auf vielen Motiven schwebt die Erde wie ein fernes Versprechen im Hintergrund. Der Planet wird zur Projektionsfläche für Fragen nach Macht, Verantwortung und dem Platz des Menschen in der Evolution.
In Filmen wie Melancholia (2011) oder Interstellar (2014) wird der Planet auf dem Plakat zum Symbol für emotionale und kosmische Grenzerfahrungen. Der drohende Zusammenstoß in Melancholia (2011) visualisiert Depression und Untergang, während die fernen Welten in Interstellar (2014) Hoffnung, Flucht und Neuanfang versprechen. So markieren Planeten auf Filmplakaten stets die Schwelle zwischen vertrauter Erde und ungewisser Zukunft.
Im Archiv befinden sich 166 Filmplakate zum Thema Planet:
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