Jeanette Hain, geboren 1969 in München, zählt seit den 1990er‑Jahren zu den markanten Gesichtern des deutschen Films. Nach ihrem Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film München fand sie schnell Anschluss an renommierte Regisseure und etablierte sich als vielseitige Darstellerin mit besonderem Gespür für emotionale Tiefe.
Ihren Durchbruch feierte sie mit dem Fernsehfilm Die Cellistin – Liebe und Verhängnis (1998), der ihr breite Aufmerksamkeit einbrachte. Es folgten prägende Rollen in Produktionen wie Der Tunnel (2001) und der Literaturverfilmung Die Frau des Leuchtturmwärters (2004). Mit ihrer Darstellung in Die Päpstin (2009) und dem international beachteten Drama Das finstere Tal (2014) festigte sie ihren Ruf als wandlungsfähige Charakterdarstellerin.
Auch im Fernsehen ist Hain regelmäßig präsent, etwa in Krimireihen und anspruchsvollen Mehrteilern. Besonders hervorgehoben wird häufig ihre Fähigkeit, Figuren mit innerer Zerrissenheit und leisen Zwischentönen glaubwürdig zu verkörpern. Neben ihrer Arbeit vor der Kamera ist sie gelegentlich als Sprecherin und in künstlerischen Projekten tätig.
Jeanette Hain lebt in Berlin und arbeitet weiterhin kontinuierlich an Film‑ und Fernsehproduktionen. Ihr Œuvre umfasst ein breites Spektrum, das von historischen Stoffen über Psychodramen bis hin zu modernen Familiengeschichten reicht.
[CP]
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