Kirk Douglas wurde am 9. Dezember 1916 in Amsterdam, New York, als Issur Danielowitsch geboren und starb am 5. Februar 2020 in Beverly Hills. Er galt als einer der prägenden Hollywood-Schauspieler der 1950er- und 1960er-Jahre und war für seine intensive Darstellungskraft bekannt. Seine Karriere begann nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er in der US Navy diente.
Sein Filmdebüt gab er in Die seltsame Liebe der Martha Ivers (1946), das ihm sofort positive Kritiken einbrachte. Es folgten Rollen in Filmen wie Goldenes Gift (1947) und Vierzehn Jahre Sing-Sing (1948), bevor er mit Zwischen Frauen und Seilen (1949) seinen Durchbruch als Hauptdarsteller erzielte. Für diese Rolle erhielt er seine erste Oscar-Nominierung.
In den 1950er-Jahren etablierte sich Douglas endgültig als einer der führenden Stars Hollywoods. Zu seinen wichtigsten Filmen zählen Stadt der Illusionen (1952), Vincent van Gogh – Ein Leben in Leidenschaft (1956), für den er seine dritte Oscar-Nominierung erhielt, sowie die Antikriegsfilme Wege zum Ruhm (1957) und Spartacus (1960), die er auch produzierte. Besonders Spartacus (1960) wurde zu einem seiner bekanntesten Werke und spielte eine bedeutende Rolle bei der Aufhebung der Hollywood-Blacklist, da Douglas den zuvor geächteten Drehbuchautor Dalton Trumbo offiziell kreditiert hatte.
In den 1960er- und 1970er-Jahren setzte er seine Karriere mit Filmen wie Sieben Tage im Mai (1964) und Der Mann aus dem Westen (1967) fort. Douglas trat insgesamt in mehr als 90 Film- und Fernsehproduktionen auf und gründete 1949 seine eigene Produktionsfirma Bryna Productions.
Neben seiner Schauspielkarriere war Douglas auch als Autor tätig und veröffentlichte mehrere Bücher. Er blieb bis ins hohe Alter aktiv und wurde für sein Lebenswerk vielfach ausgezeichnet. Kirk Douglas gilt als einer der letzten großen Stars des klassischen Hollywood-Kinos.
[CP]
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