Angriff auf Filmplakaten wird häufig über dynamische Komposition, extreme Perspektiven und klare Frontlinien inszeniert. Auf dem Plakat zu Stirb langsam (1988) etwa steht der einsame Held der vertikalen Silhouette des Hochhauses gegenüber, Explosion und Splitter markieren den unmittelbar bevorstehenden Angriff. In Independence Day (1996) wird der Angriff durch das gigantische Raumschiff visualisiert, das einen Lichtstrahl auf die Stadt richtet – der Moment des Einschlags wird eingefroren.
Auch historische oder pseudo-historische Stoffe nutzen Angriffsikonografie. Das Plakat zu Gladiator (2000) zeigt die Figur in Kampfhaltung, Schwert in der Hand, den Blick auf ein unsichtbares Gegenüber gerichtet. In Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (2003) werden mehrere Figuren mit gezogenen Waffen arrangiert, sodass der Eindruck eines koordinierten Vorstoßes entsteht.
Im Thrillerbereich wird Angriff oft über die Perspektive des Opfers vermittelt. Das Plakat zu Der weiße Hai (1975) kontrastiert die ahnungslos schwimmende Figur mit dem von unten heranrasenden Maul des Hais – der Angriff ist unausweichlich, aber noch nicht vollzogen, was maximale Spannung erzeugt.
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