Der Horrorfilm spiegelt sich auf Filmplakaten oft in einer einzigen, einprägsamen Bildidee: ein Gesicht, ein Schatten, ein Blick. Ein klassisches Beispiel ist Der Exorzist (1973), dessen Plakat die kleine, hell erleuchtete Figur vor dem dunklen Haus zeigt – ein scheinbar harmloses Motiv, das durch das starke Gegenlicht unheimlich aufgeladen wird. Ähnlich reduziert arbeitet Halloween – Die Nacht des Grauens (1978) mit dem ikonischen Messer und dem Kürbis, die zusammen eine bedrohliche, fast mythische Präsenz des Killers andeuten.
Moderne Horrorplakate setzen häufig auf direkte Konfrontation mit dem Monster oder der Bedrohung. Bei Es (2017) reicht der rote Ballon vor dunklem Hintergrund, um die Figur des Clowns sofort im Kopf des Betrachters entstehen zu lassen. Blair Witch Project (1999) nutzt dagegen verwackelte, körnige Bildästhetik, um Authentizität und Angst vor dem Unbekannten zu erzeugen. In Filmen wie Das Schweigen der Lämmer (1991) wird der Horror subtiler: Das Gesicht mit der Motte vor dem Mund verweist auf psychologischen Schrecken, der sich erst im Kopf des Publikums voll entfaltet.
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