Sandra Hüller, geboren am 30. April 1978 in Suhl, ist eine deutsche Theater- und Filmschauspielerin. Sie wuchs in einer Pädagogenfamilie in Thüringen auf und entdeckte früh ihre Leidenschaft für das Theater. Nach dem Abitur 1996 studierte sie bis 2000 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und erhielt anschließend Engagements an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen.
Ihr filmischer Durchbruch gelang ihr mit dem Drama Requiem (2006), das ihr große Aufmerksamkeit einbrachte. In den folgenden Jahren wirkte sie in zahlreichen Produktionen mit, darunter Madonnen (2007), Über uns das All (2011), Finsterworld (2013) und der international gefeierte Film Toni Erdmann (2016). Später folgten Rollen in Sisi & Ich (2023), Anatomie eines Falls (2023) und The Zone of Interest (2023), für die sie 2024 von der National Society of Film Critics als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde.
2026 war sie in mehreren bedeutenden Produktionen zu sehen, darunter Der Astronaut (2026), in dem sie an der Seite von Ryan Gosling die ESA-Projektleiterin Eva Stratt verkörpert, sowie im Historiendrama Rose (2026), für das sie sich körperlich intensiv auf ihre Rolle vorbereitete. Weitere Arbeiten aus diesem Jahr umfassen Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war (2026) und die Serie True-ish (2026).
Hüller gilt heute als eine der profiliertesten deutschen Schauspielerinnen ihrer Generation. Neben ihrer Filmkarriere ist sie weiterhin auf Theaterbühnen präsent und arbeitet zudem als Dozentin. Internationale Anerkennung und zahlreiche Auszeichnungen unterstreichen ihre Bedeutung im zeitgenössischen Schauspiel.
[CP]
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