Matt Dillon, geboren am 18. Februar 1964 in New Rochelle, New York, zählt seit den frühen 1980er‑Jahren zu den markanten Gesichtern des amerikanischen Kinos. Bereits als Teenager wurde er entdeckt und feierte seinen Durchbruch mit Jugenddramen wie Die Outsider (1983) und Rumble Fish (1983), die ihn als charismatischen Darsteller mit großer emotionaler Bandbreite etablierten.
In den folgenden Jahren entwickelte Dillon sich vom Teenie‑Idol zu einem vielseitigen Schauspieler. Er überzeugte sowohl in Komödien wie Verrückt nach Mary (1998) als auch in anspruchsvollen Dramen wie Drugstore Cowboy (1989), das ihm breite Anerkennung der Kritik einbrachte. Seine Fähigkeit, gebrochene, komplexe Figuren glaubwürdig darzustellen, wurde zu einem seiner Markenzeichen.
Ein weiterer Höhepunkt seiner Karriere war seine Rolle im Ensemblefilm L.A. Crash (2004), für die er eine Oscar‑Nominierung als Bester Nebendarsteller erhielt. Dillon arbeitete im Laufe seiner Karriere mit renommierten Regisseuren zusammen und zeigte immer wieder Mut zu ungewöhnlichen Projekten, etwa in dem provokanten Thriller The House That Jack Built (2018).
Neben der Schauspielerei wagte er sich auch hinter die Kamera: Mit City of Ghosts (2002) gab er sein Regiedebüt, in dem er zugleich die Hauptrolle übernahm.
[CP]
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