Filmplakat: Testament des Dr. Mabuse, Das (1933)

Plakat zum Film: Testament des Dr. Mabuse, Das
Filmplakat: Testament des Dr. Mabuse, Das (Karl Oskar Blase 1964)

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Deutscher Titel:Testament des Dr. Mabuse, Das
Originaltitel:Testament des Dr. Mabuse, Das
Produktion:Deutschland (1933)
Deutschlandstart:24. August 1951
Externe Links:Internet Movie Database
Poster aus:BRD (1964)
Größe:495 x 700 Pixel, 73.8 kB
Entwurf:Karl Oskar Blase
Kommentar:Wiederaufführungsplakat
Cast: Theo Lingen (Karetzky)
Crew: Fritz LangFriedrich “Fritz” Christian Anton Lang, geboren am 5. Dezember 1890 in Wien, war ein visionärer Filmemacher, dessen Werke die Kinolandschaft nach... (Regie), Fritz LangFriedrich “Fritz” Christian Anton Lang, geboren am 5. Dezember 1890 in Wien, war ein visionärer Filmemacher, dessen Werke die Kinolandschaft nach... (Produktion)
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Testament des Dr. Mabuse, Das (Fritz Lang)Testament des Dr. Mabuse, Das (Fritz Lang)
Plakat Din A1, gefaltet (60x84 cm)
50 EUR
Bildbeschreibung:

Dieses Filmplakat für "Das Testament des Dr. Mabuse" (1933) von Fritz Lang ist ein Meisterwerk des expressionistischen Designs. Die Komposition ist düster und atmosphärisch, dominiert von einem tiefen Schwarz, das die Dunkelheit und das Verbrechen symbolisiert, die im Film thematisiert werden.

Im Zentrum des Plakats sind die Gesichter mehrerer Charaktere in einem unheimlichen, grünlichen Licht dargestellt. Diese Gesichter sind stilisiert und wirken maskenhaft, was die Bedrohung und das Geheimnisvolle unterstreicht, das von Dr. Mabuse und seinen Anhängern ausgeht. Die Augen sind oft hervorgehoben, was auf Wachsamkeit, Wahnsinn oder eine tiefere, verborgene Absicht hindeutet. Besonders auffällig ist das Gesicht mit dem Monokel, das eine klassische Darstellung eines Schurken oder eines Intellektuellen mit dunklen Neigungen ist. Ein weiteres Gesicht trägt einen Zylinder und raucht eine Zigarette, was eine Aura von Raffinesse und Gefahr vermittelt. Die Anordnung der Gesichter, die sich überlappen und aus der Dunkelheit auftauchen, erzeugt ein Gefühl von Chaos und psychologischer Spannung.

Der Titel "Dr. Mabuse" ist in einer großen, serifenlosen Schriftart oben auf dem Plakat platziert, was ihm eine starke Präsenz verleiht. Darunter steht "Klassiker des Thrillers" und "Inferno des Verbrechens", was die Genre-Zugehörigkeit und die thematische Ausrichtung des Films klar kommuniziert.

Die unteren Abschnitte des Plakats enthalten wichtige Informationen wie die Regie von Fritz Lang, die Kameraführung von Karl Hoffmann und die Namen der Hauptdarsteller. Die Erwähnung von "Ein Atlas-retro-Programm von Erwin Leiser" deutet auf eine spätere Veröffentlichung oder eine spezielle Programmreihe hin, die den Film präsentiert.

Insgesamt vermittelt das Plakat eine starke Botschaft von Intrige, Verbrechen und psychologischer Manipulation. Die Farbgebung, die Komposition und die Darstellung der Charaktere sind darauf ausgelegt, den Zuschauer sofort in die düstere und fesselnde Welt von Dr. Mabuse zu ziehen. Es ist ein ikonisches Beispiel für die Filmplakatkunst der Weimarer Republik, das die Ästhetik des deutschen Expressionismus widerspiegelt.

Schlagworte: Dr. Mabuse, Verbrechen, Geheimnisvoll

Image Describer 08/2025