Juliette Lewis wurde am 21. Juni 1973 in Los Angeles geboren und ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Musikerin. Sie wuchs in einer Künstlerfamilie auf und verließ mit 15 Jahren die Schule, um sich vollständig der Schauspielerei zu widmen. Früh sammelte sie Erfahrungen in Fernsehproduktionen und erhielt 1987 ihre erste Rolle im TV-Film Home Fires (1987).
Ihren ersten Kinofilm drehte sie mit der Science-Fiction-Komödie Meine Stiefmutter ist ein Alien (1988). Ein Jahr später folgte eine Nebenrolle in der Komödie Schöne Bescherung (1989). Den Durchbruch brachte ihr die Rolle der Danielle Bowden im Thriller Kap der Angst (1991), für die sie Oscar- und Golden-Globe-Nominierungen als beste Nebendarstellerin erhielt.
In den frühen 1990er-Jahren etablierte sich Lewis mit Rollen in namhaften Produktionen. Dazu zählen Woody Allens Ensemblefilm Ehemänner und Ehefrauen (1992), der Thriller Kalifornia (1993) sowie das Drama Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa (1993). Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie 1994 mit der Rolle der Mallory Knox in Oliver Stones Mediensatire Natural Born Killers (1994).
1996 spielte sie im Vampir-Actionfilm From Dusk Till Dawn (1996). Nach einer ruhigeren Phase kehrte sie 1998 mit dem Drama Ganz normal verliebt (1998) zurück. In den 2000er-Jahren war sie unter anderem in der Thrillerproduktion Genug (2002) sowie den Komödien Old School (2003) und Starsky & Hutch (2004) zu sehen. Parallel begann sie eine Musikkarriere und veröffentlichte ab 2003 Musik mit ihrer Band Juliette and the Licks.
In den 2010er-Jahren folgten weitere Film- und Fernsehrollen, darunter das Drama Im August in Osage County (2013) sowie Auftritte in Serien wie Wayward Pines (2015) und Yellowjackets (2021–2023). Lewis gilt als vielseitige Darstellerin, die häufig komplexe, unkonventionelle Figuren verkörpert und sowohl im Independent- als auch im Mainstreamkino präsent ist.
[CP]
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