Janek Rieke, geboren am 23. April 1971 in Hamburg, ist ein deutscher Schauspieler und Regisseur. Nach einem Philosophiestudium absolvierte er ein Regiestudium am Hamburger Institut für Theater, Musiktheater und Film, das er 1996 abschloss. Bereits während dieser Zeit wirkte er in Kurzfilmproduktionen mit und begann parallel eigene Regiearbeiten.
Sein erster Langfilm als Regisseur war die Komödie Härtetest (1998), in der er zugleich die Hauptrolle übernahm. Der Film wurde beim Max-Ophüls-Festival mit dem Publikumspreis ausgezeichnet und markierte einen frühen Erfolg seiner Laufbahn. Weitere frühe Schauspielarbeiten umfassen unter anderem Das gestohlene Leben (1999), Untergrund (1999) sowie die Literaturverfilmung Die Einsamkeit der Krokodile (2000).
In den 2000er-Jahren war Rieke in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen präsent, darunter Sag einfach ja! (2001), Ratten – Sie werden Dich kriegen! (2001), Lichter (2003), Eierdiebe (2003), Herr Lehmann (2003) und Die weiße Massai (2005). Parallel dazu übernahm er wiederkehrende Rollen in Fernsehserien und -reihen, etwa in mehreren Folgen des Tatort (ab 2001).
Von 2010 bis 2015 spielte Rieke die durchgehende Rolle des Kommissars Max Winter in der ZDF-Krimiserie Der Kriminalist (2010–2015), die seine Bekanntheit im deutschen Fernsehen weiter festigte. Seit 2016 ist er regelmäßig in der ARD-Reihe Die Eifelpraxis (ab 2016) zu sehen und wirkte zudem in der Kinder- und Jugendserie Die Pfefferkörner (ab 2017) mit.
Als Regisseur kehrte er 2022 mit dem Spielfilm Beule – Zerlegt die Welt (2022) zurück, der beim Hamburger Filmfest präsentiert wurde. Rieke lebt in Hamburg und arbeitet weiterhin sowohl vor als auch hinter der Kamera.
[CP]
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