Träume auf Filmplakaten werden oft durch schwebende Körper, weiche Lichtverläufe und entrückte Blicke visualisiert. Ein Plakat zu Inception (2010) nutzt die gekippte Stadtlandschaft, um das Gefühl eines instabilen Bewusstseins zu erzeugen. Die Figuren wirken darin klein und verloren, als würden sie in einer fremden Gedankenwelt umherirren.
Bei Die fabelhafte Welt der Amélie (2001) wird der Traum eher als zarte innere Sehnsucht inszeniert. Das Plakat arbeitet mit warmen Farben, einem fast übergroßen Porträt und einem geheimnisvollen Lächeln, das mehr verspricht, als die Realität halten kann. So entsteht der Eindruck, man blicke direkt in eine verspielte, träumerische Innenwelt.
Fantastische Stoffe wie Das Labyrinth des Fauns (2006) oder Alice im Wunderland (2010) setzen auf symbolische Portale: Tore, Tunnel oder Bäume markieren den Übergang vom Wachen in den Traum. Auf den Plakaten verschmelzen reale und fantastische Elemente, Perspektiven werden verzerrt, Größenverhältnisse aufgehoben. Traum wird so als Raum der Möglichkeiten sichtbar, in dem Logik zweitrangig ist und das Bild selbst zum Eintritt in eine andere Wirklichkeit einlädt.
Im Archiv befinden sich 179 Filmplakate zum Thema Traum:
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