Sofia Coppola (*1971 in New York) ist eine US‑amerikanische Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin. Sie stammt aus einer Filmfamilie und arbeitete bereits früh an Filmsets, bevor sie Ende der 1990er‑Jahre eigene Regieprojekte entwickelte. Ihre Filme sind geprägt von zurückhaltender Inszenierung, atmosphärischen Bildern und der Darstellung innerer Befindlichkeiten, häufig aus weiblicher Perspektive.
Ihr Spielfilmdebüt gab Coppola mit Die Verlorenen (1999), einer Adaption des Romans von Jeffrey Eugenides. International bekannt wurde sie mit Lost in Translation (2003), für den sie das Drehbuch schrieb und der ihr weltweite Anerkennung einbrachte. 2006 folgte das historische Porträt Marie Antoinette (2006), das durch seine moderne Ästhetik und den bewussten Einsatz zeitgenössischer Musik auffiel.
Mit dem introspektiven Drama Somewhere (2010) gewann Coppola den Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig. 2013 inszenierte sie The Bling Ring (2013), basierend auf realen Einbrüchen in Häuser prominenter Persönlichkeiten. Ihr Südstaatendrama Die Verführten (2017) brachte ihr den Regiepreis der Filmfestspiele von Cannes ein. Zu ihren späteren Arbeiten zählen die Vater‑Tochter‑Geschichte On the Rocks (2020) sowie die Filmbiografie Priscilla (2023).
Coppola arbeitet häufig mit denselben Schauspielerinnen und Schauspielern zusammen und entwickelt eine klare visuelle Handschrift, die sich durch pastellfarbene Bildwelten, präzise Kompositionen und eine betont subjektive Erzählweise auszeichnet. Sie zählt zu den international profiliertesten Regisseurinnen des US‑Independent‑Kinos.
[CP]
Im Archiv befinden sich 38 Filmplakate zum Thema Sofia Coppola:
| 2023 |
2023 |
2023 |
2017 |
2013 |
2013 |
2010 |
| 2006 |
2003 |
2003 |
2001 |
1999 |
1999 |
1999 |
| 1999 |
1999 |
1999 |
1999 |
1999 |
1999 |
1999 |
| 1999 |
1999 |
1990 |
1990 |
1990 |
1990 |
1989 |
| 1988 |
1988 |
1986 |
1983 |
1983 |
1983 |
1983 |
| 1974 |
1972 |
1972 |