Filmplakat: Spione (1928)

Plakat zum Film: Spione
Kinoplakat: Spione (Max Fliess)

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Deutscher Titel:Spione
Originaltitel:Spione
Produktion:Deutschland (1928)
Deutschlandstart:22. März 1928
Externe Links:Internet Movie Database
Poster aus:Deutschland
Größe:373 x 811 Pixel, 76.9 kB
Entwurf:Max Fliess
Kommentar:Langbahnposter
Cast: Willy Fritsch (No. 326), Paul HörbigerPaul Hörbiger (* 29. April 1894 in Budapest, Österreich-Ungarn; † 5. März 1981 in Wien) war ein österreichisch-ungarischer Schauspieler, der in ... (Diener von "No. 326")
Crew: Fritz LangFriedrich “Fritz” Christian Anton Lang, geboren am 5. Dezember 1890 in Wien, war ein visionärer Filmemacher, dessen Werke die Kinolandschaft nach... (Regie), Fritz LangFriedrich “Fritz” Christian Anton Lang, geboren am 5. Dezember 1890 in Wien, war ein visionärer Filmemacher, dessen Werke die Kinolandschaft nach... (Drehbuch)
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Bildbeschreibung:

Dieses Filmplakat für "Spione" von Fritz Lang aus dem Jahr 1928 ist ein Meisterwerk des deutschen Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit. Die Komposition ist dynamisch und grafisch, dominiert von den großen, orangefarbenen Buchstaben des Filmtitels, die sich über einen dunklen, fast bedrohlichen Hintergrund erheben.

Die Buchstaben sind stilisiert und wirken wie architektonische Elemente, die sich in den Raum schieben. Besonders auffällig sind die blauen Kreise in den Buchstaben "o" und "i", die wie Augen wirken, die alles beobachten. Aus diesen "Augen" brechen weiße Lichtkegel hervor, die sich wie Scheinwerfer über die dunkle Fläche bewegen und eine Atmosphäre von Geheimnis und Verfolgung schaffen. Diese Lichtkegel sind nicht nur visuelle Elemente, sondern symbolisieren auch die Spionage und die ständige Überwachung, die im Film eine zentrale Rolle spielen.

Die Farbpalette ist stark reduziert: dunkles Blau, Orange und Weiß dominieren, was dem Plakat eine moderne und zugleich düstere Ästhetik verleiht. Die Verwendung von Glitzerpartikeln in den Lichtkegeln und im Hintergrund erzeugt eine zusätzliche visuelle Tiefe und einen Hauch von Glamour, der typisch für die Filmplakate dieser Ära ist.

Unten im Plakat sind die wichtigsten Informationen wie der Regisseur Fritz Lang, das Drehbuch von Thea von Harbou und der Verleih "Universum-Film Verleih" aufgeführt. Die Typografie ist klar und modern, was einen Kontrast zur expressiven Gestaltung des Titels bildet.

Insgesamt fängt das Plakat die Essenz des Films ein: eine Welt voller Intrigen, Geheimnisse und ständiger Gefahr, dargestellt durch eine kühne und avantgardistische Bildsprache. Es ist ein ikonisches Beispiel für die künstlerische Gestaltung von Filmplakaten in der Weimarer Republik.

Schlagworte: Spion, Thea von Harbou, Expressionismus, Lichtstrahl, Filmkunst, Abstrakt, Spionage

Image Describer 08/2025