Deutscher Titel: | Faust - Eine deutsche Volkssage |
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Originaltitel: | Faust |
Produktion: | Deutschland (1926) |
Deutschlandstart: | 14. Oktober 1926 |
Externe Links: | Internet Movie Database |
Poster aus: | Österreich (1927) |
Größe: | 450 x 700 Pixel, 109.5 kB |
Kommentar: | Plakat des Oeser-Kino |
Cast: Emil Jannings (Mephisto) | |
Crew: F.W. Murnau (Regie) | |
Schlagworte: Wichtigste deutsche FilmeNatürlich läßt sich vortrefflich darüber streiten, welche deutschen Filme die Wichtigsten sind, aber diese Zuschreibung kommt nicht von uns sonder... | |
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Dieses Filmplakat für "Faust – Eine deutsche Volkssage" aus dem Jahr 1926 ist ein Meisterwerk des deutschen Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit. Die Typografie ist dominant und kraftvoll, mit dem Titel "Faust" in einer großen, schwarzen, gotischen Schrift, die fast das gesamte obere Drittel des Plakats einnimmt. Diese Schriftart vermittelt eine Aura von Schwere, Tradition und vielleicht auch Dunkelheit, passend zum Thema des Films.
Unter dem Titel wird der Film als "Sonder-Programm im Oeser-Kino", "Der Triumph der deutschen Filmkunst!" und "Das gigantische Kolossal-Filmwerk der »UFA«" beworben. Diese Formulierungen unterstreichen den Anspruch und die Bedeutung des Films zur damaligen Zeit.
Ein zentrales visuelles Element ist die stilisierte Darstellung eines Kolbens oder einer Phiole, die von einem schrägen, hellen Band durchschnitten wird. Dieses Element, das sich im unteren rechten Teil des Plakats befindet, könnte verschiedene Bedeutungen haben: Es könnte auf die wissenschaftlichen oder alchemistischen Bestrebungen Fausts anspielen, auf die Zerbrechlichkeit des Lebens oder auf die Verführung durch Wissen und Macht. Die Farbgebung ist stark auf Schwarz, Weiß und Grau beschränkt, was die dramatische und oft düstere Atmosphäre des expressionistischen Kinos widerspiegelt.
Die untere Hälfte des Plakats listet die wichtigsten Informationen auf: "Eine deutsche Volkssage in 7 Akten", die Regie von F.W. Murnau und die Hauptdarsteller Emil Jannings, Camilla Horn, Gosta Ekman und Yvette Guilbert. Diese Details sind in einer kleineren, aber klaren Schrift gehalten und ordnen den Film historisch und künstlerisch ein.
Insgesamt strahlt das Plakat eine starke visuelle Wirkung aus, die sowohl die künstlerische Qualität des Films als auch seine thematische Tiefe andeutet. Es ist ein hervorragendes Beispiel für die Plakatkunst der Weimarer Republik, die oft avantgardistische Designprinzipien nutzte, um Filme zu bewerben.
Schlagworte: UFA, Faust, Expressionismus, Artdeco, Typografie, Filmkunst, Murnau, Jannings
Image Describer 08/2025