„Eis“ auf Filmplakaten steht oft für eine Mischung aus Gefahr, Isolation und märchenhafter Verlockung. Bei Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (2013) wird die glitzernde Eislandschaft zur Bühne eines emotionalen Familienkonflikts, während die kühle Farbpalette zugleich Distanz und Magie vermittelt. Das Plakat verspricht eine Welt, in der Kälte nicht nur Naturzustand, sondern auch seelischer Zustand ist.
In Ice Age (2002) wird Eis humorvoll gebrochen: Die gewaltigen Gletscher und gefrorenen Flächen dienen als komische Spielfläche für die Figuren. Das Plakat nutzt helle Blautöne und weite, leere Räume, um die Urzeitwelt groß und bedrohlich wirken zu lassen, ohne den heiteren Ton der Geschichte zu verlieren.
Ganz anders wirkt das Eis in Snowpiercer (2013) oder Das Ding aus einer anderen Welt (1982). Hier steht die gefrorene Umgebung für Endzeit, Eingeschlossensein und das Ausgeliefertsein an eine feindliche Natur. Die Plakate setzen harte Kontraste, scharfe Kanten und oft einsame Figuren im Weiß der Landschaft ein, um das Gefühl zu verstärken, dass unter der Oberfläche des Eises etwas Unheimliches lauert.
Im Archiv befinden sich 196 Filmplakate zum Thema Eis:
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