Weihnachten auf Filmplakaten lebt von einer Mischung aus Nostalgie, Wärme und leichtem Kitsch. Typische Motive sind verschneite Kleinstädte, Lichterketten und rote Akzente, die sofort an Geschenkpapier und Weihnachtsmänner erinnern. Plakate zu Filmen wie Der kleine Lord (1980) oder Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973) setzen auf märchenhafte Bildwelten, die familiäre Geborgenheit und Tradition betonen.
Moderne Weihnachtsfilme nutzen häufig humorvolle oder romantische Konstellationen. Auf dem Poster zu Tatsächlich… Liebe (2003) wird das Motiv des Geschenks grafisch aufgegriffen, um die vielen parallel verlaufenden Liebesgeschichten zu verbinden. Bei Versprochen ist versprochen (1996) steht dagegen die Überzeichnung im Vordergrund: Der gestresste Vater, umgeben von grellen Weihnachtsrequisiten, visualisiert Konsumdruck und Chaos der Feiertage.
Fantastische Stoffe wie Der Grinch (2000) oder Der Polarexpress (2004) arbeiten stark mit Kontrasten aus Dunkelheit und Licht. Die Plakate zeigen leuchtende Fenster, funkelnde Sterne oder strahlende Züge in winterlicher Nacht und inszenieren Weihnachten als magischen Übergangsmoment. Insgesamt formen Weihnachtsfilmplakate ein visuelles Versprechen: für kurze Zeit in eine Welt einzutauchen, in der Versöhnung, Wunder und Gemeinschaft möglich scheinen.
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