Geschwindigkeit auf Filmplakaten wird oft über extreme Perspektiven, Bewegungsunschärfe und dynamische Linien vermittelt. Rennfilme wie Tage des Donners (1990) setzen auf rasende Fahrzeuge, die scheinbar aus dem Bild herausbrechen, während Funken, Staub und Lichtstreifen das Gefühl von ungebremster Vorwärtsbewegung verstärken. Die Typografie ist häufig schräg gestellt oder nach hinten gezogen, als würde auch der Titel selbst beschleunigen.
In Actionfilmen wie Alarmstufe: Rot (1992) oder Stirb langsam: Jetzt erst recht (1995) wird Geschwindigkeit eher über Körper in Bewegung erzählt: sprintende Figuren, wehende Kleidung, explodierende Hintergründe. Das Plakat suggeriert, dass jede Sekunde zählt, indem es den Moment kurz vor der Kollision oder der Explosion einfriert. Farbkontraste zwischen grellem Orange und tiefem Schwarz steigern zusätzlich die Dringlichkeit.
Auch im Thriller-Bereich, etwa bei Non-Stop (2014), wird Geschwindigkeit als Kontrollverlust inszeniert: schräge Bildachsen, stürzende Räume und fragmentierte Bildkompositionen erzeugen ein Gefühl permanenter Beschleunigung. So wird das Versprechen des Genres bereits auf dem Plakat visuell eingelöst.
Im Archiv befinden sich 181 Filmplakate zum Thema Geschwindigkeit:
Die hier gezeigten Plakate wurden automatisch basierend auf dem Motiv verschlagwortet. Wenn du redaktionell betreute Schlagworte sehen willst, kann du diese Schlagwortwolke auschecken.