Das Motiv des Buches auf Filmplakaten verweist fast immer auf Wissen, Geheimnisse oder die Macht der Imagination. Wenn auf dem Plakat zu Die unendliche Geschichte (1984) das geheimnisvolle Buch im Mittelpunkt steht, wird der Eintritt in eine andere Welt bereits visuell versprochen. Das Objekt Buch fungiert hier als Schwelle: Wer es aufschlägt, überschreitet die Grenze zwischen Alltag und Fantasie.
In Literaturverfilmungen wie Der Name der Rose (1986) oder Die Bücherdiebin (2013) wird das Buch häufig als Träger von Erinnerung und Gefahr inszeniert. Auf den Plakaten erscheinen aufgeschlagene Seiten, alte Folianten oder ganze Regale, die eine Atmosphäre von Geschichte, Verbot und Fragilität erzeugen. Das Buch steht dabei nicht nur für Bildung, sondern auch für das Risiko, dass Wissen unterdrückt oder zerstört werden kann.
Andere Plakate, etwa zu Tintenherz (2008) oder Harry Potter und der Stein der Weisen (2001), nutzen das leuchtende, magische Buch als visuelles Zentrum. Aus ihm strömen Licht, Figuren oder Symbole, die den Plot andeuten, ohne ihn zu verraten. So wird das Buch zum grafischen Motor der Neugier: Es lädt das Publikum ein, selbst „aufzuschlagen“ und die filmische Geschichte zu entdecken.
Im Archiv befinden sich 161 Filmplakate zum Thema Buch:
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