Filmplakat: Unsühnbar (1917)

Plakat zum Film: Unsühnbar
Filmposter: Unsühnbar (Hans Rudi Erdt 1916)
Deutscher Titel:Unsühnbar
Originaltitel:Unsühnbar
Produktion:Deutschland (1917)
Deutschlandstart:Juli 1917
Externe Links:Internet Movie Database
Poster aus:Deutschland (1916)
Größe:474 x 700 Pixel, 103.8 kB
Entwurf:Hans Rudi Erdt
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Farbwähler #34585 ähnliche Gesamtfarbe 10323027 ähnliche Kachel00 12099940 ähnliche Kachel10 12884056 ähnliche Kachel20 12030039 ähnliche Kachel30 10776896 ähnliche Kachel01 13021563 ähnliche Kachel11 9929302 ähnliche Kachel21 8810571 ähnliche Kachel31 8477239 ähnliche Kachel02 7891528 ähnliche Kachel12 8022856 ähnliche Kachel22 8944469 ähnliche Kachel32 9597000 ähnliche Kachel03 10717518 ähnliche Kachel13 11110977 ähnliche Kachel23 6379058 ähnliche Kachel33 7891528 ähnliche Kachel04 11113050 ähnliche Kachel14 11244885 ähnliche Kachel24 9141074 ähnliche Kachel34 11968101 ähnliche Kachel05 11113055 ähnliche Kachel15 11113311 ähnliche Kachel25 11639652 ähnliche Kachel35 11375966
Bildbeschreibung:

Dieses Filmplakat für "Unsühnbar" ist ein eindringliches Werk, das die Schrecken und die Schuld des Krieges thematisiert. Die Komposition ist stark und symbolisch aufgeladen.

Im Zentrum des Plakats dominieren zwei Figuren: eine ältere Frau mit einem ernsten, fast leidenden Gesichtsausdruck, gehüllt in dunkle Kleidung, und ein jüngerer Mann, dessen Kopf gebeugt ist und dessen Hände vor dem Gesicht gefaltet sind, was auf Verzweiflung oder Gebet hindeuten könnte. Ihre Gesichter sind im expressionistischen Stil mit starken Kontrasten und dunklen Schatten dargestellt, was die emotionale Schwere des Themas unterstreicht.

Hinter den Figuren erhebt sich eine düstere Szenerie. Ein Helm, der an den Ersten Weltkrieg erinnert, steckt in einem Berg aus Kreuzen, die einen Friedhof oder ein Schlachtfeld symbolisieren. Eine rote, geballte Faust ragt bedrohlich empor, möglicherweise ein Symbol für Gewalt, Krieg oder eine unaufhaltsame Macht. Der Titel "UNSÜHNBAR" ist in großen, fetten Buchstaben diagonal über das Bild gelegt, was die Unausweichlichkeit und Schwere des Themas betont.

Der Text im oberen Bereich, "...DASS JEDE NOCH SO UNBEDEUTENDE ARBEITJEINSTELLUNG SICH MIR ALS..." und im unteren Bereich "SCHULD BESONDERS AN D. MANNE IM SCHÜTZENGRABEN, DER DAFÜR BLUTEN MUSSTE, DARSTELLT... /V. HINDENBURG/" sowie "EIN FILM DEN JEDER SEHEN MUSS", liefert weitere kontextuelle Hinweise. Der Verweis auf Hindenburg und die Erwähnung von Schützengräben und Blut lassen auf eine Auseinandersetzung mit den Opfern und der Verantwortung des Krieges schließen. Die Aussage "Ein Film, den jeder sehen muss" unterstreicht die Wichtigkeit und Dringlichkeit der Botschaft.

Die Farbpalette ist gedämpft, mit dominanten Erdtönen, Grau und Schwarz, akzentuiert durch das leuchtende Rot der Faust und die gelben Gesichter der Figuren. Diese Farbgebung verstärkt die düstere und ernste Atmosphäre des Plakats. Insgesamt vermittelt das Plakat eine starke Botschaft über die unauslöschlichen Narben des Krieges und die damit verbundene kollektive Schuld.

Schlagworte: Krieg, Leid, Trauer, Helm, Grab, Kreuz, Faust, Geschichte

Image Describer 08/2025