Filmplakat: Leibeigenen, Die (1927)

Plakat zum Film: Leibeigenen, Die
Filmplakat: Leibeigenen, Die (Alfred Herrmann 1928)

Weiteres Filmplakat

Deutscher Titel:Leibeigenen, Die
Originaltitel:Leibeigenen, Die
Produktion:Deutschland (1927)
Deutschlandstart:11. Januar 1928 (Premiere Gloria-Palast Berlin)
Externe Links:Internet Movie Database
Poster aus:Deutschland (1928)
Größe:459 x 700 Pixel, 120.3 kB
Entwurf:Alfred Herrmann
Kommentar:Artwork ohne Text
Cast: Heinrich George (Nikita)
Crew: Richard Eichberg (Regie)
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Farbwähler #34276 ähnliche Gesamtfarbe 9800801 ähnliche Kachel00 13420159 ähnliche Kachel10 12629864 ähnliche Kachel20 9473635 ähnliche Kachel30 14274440 ähnliche Kachel01 13813610 ähnliche Kachel11 10393417 ähnliche Kachel21 4409660 ähnliche Kachel31 10920554 ähnliche Kachel02 12167781 ähnliche Kachel12 9865285 ähnliche Kachel22 5330239 ähnliche Kachel32 11643239 ähnliche Kachel03 7828315 ähnliche Kachel13 5782580 ähnliche Kachel23 10983754 ähnliche Kachel33 8551004 ähnliche Kachel04 7762530 ähnliche Kachel14 3683639 ähnliche Kachel24 4012343 ähnliche Kachel34 7433307 ähnliche Kachel05 13683372 ähnliche Kachel15 12562569 ähnliche Kachel25 11904383 ähnliche Kachel35 12299405
Bildbeschreibung:

Dieses Filmplakat für "Die Leibeigenen" (Originaltitel: "Die Sklavenhalter") von UFA ist ein eindringliches visuelles Statement. Im Zentrum steht die Darstellung von Unterdrückung und harter Arbeit.

Bildbeschreibung:

Das Plakat ist in gedämpften, erdigen Tönen gehalten, die eine düstere und schwere Atmosphäre erzeugen. Der Hintergrund ist in einem gelblichen, fast vergilbten Ton gehalten, der an altes Papier oder eine verrauchte Umgebung erinnert.

Im oberen Teil des Plakats thront eine riesige, bedrohliche Figur eines Mannes mit Bart und wildem Blick. Er trägt einfache, dunkle Kleidung und hält eine Peitsche in der Hand, die er drohend schwingt. Seine Haltung und sein Gesichtsausdruck vermitteln Macht, Brutalität und Zwang.

Darunter, auf einer schräg ansteigenden Fläche, sind mehrere kleinere Figuren dargestellt, die sich mühsam vorwärts bewegen. Sie sind als Bauern oder Leibeigene erkennbar, gekleidet in einfache, abgetragene Kleidung. Einige ziehen einen Pflug, andere scheinen einfach nur zu schleppen. Ihre Körperhaltung ist gebeugt, ihre Gesichter sind von Anstrengung und Leid gezeichnet. Sie sind der bedrohlichen Figur im Hintergrund ausgeliefert.

Im unteren linken Bereich des Plakats befindet sich das charakteristische UFA-Logo, ein stilisiertes Quadrat mit den Buchstaben "UFA" darin, was auf die Produktionsfirma hinweist.

Interpretation und Botschaft:

Das Plakat visualisiert eindrücklich das Thema des Films: die Ausbeutung und das harte Leben der Leibeigenen. Die überdimensionierte, bedrohliche Figur des Peitschenschwingers repräsentiert den Unterdrücker, den Gutsherrn oder eine andere Form der autoritären Macht, die die arbeitende Bevölkerung kontrolliert und ausbeutet. Die kleineren, gebeugten Figuren symbolisieren die Masse der Unterdrückten, deren Leben von harter Arbeit und Mangel geprägt ist.

Die Komposition mit der riesigen Figur über den kleineren, arbeitenden Menschen unterstreicht die Machtungleichheit und die Ohnmacht der Leibeigenen. Die Farbgebung verstärkt die Schwere und das Leid, das mit diesem Thema verbunden ist. Das Plakat dient als starker visueller Appell, der die Zuschauer auf das ernste und potenziell aufwühlende Thema des Films aufmerksam macht. Es ist ein typisches Beispiel für die oft sozialkritischen und dramatischen Themen, die in der deutschen Filmproduktion der Weimarer Republik behandelt wurden.

Schlagworte: Arbeiter, Bauer, Peitsche, Gruppe, Propaganda, Düster, Unterdrückung

Image Describer 08/2025