Filmplakat: Barfuß durch die Hölle, 3. Teil: ...und dann kam das Ende (1961)

Plakat zum Film: Barfuß durch die Hölle, 3. Teil: ...und dann kam das Ende
Filmplakat: Barfuß durch die Hölle, 3. Teil: ...und dann kam das Ende (Hans Hillmann 1969)

Weiteres Filmplakat

Deutscher Titel:Barfuß durch die Hölle, 3. Teil: ...und dann kam das Ende
Originaltitel:Ningen no jôken
Produktion:Japan (1961)
Deutschlandstart:11. Mai 1962
Externe Links:Internet Movie Database
Poster aus:BRD (1969)
Größe:487 x 700 Pixel, 56.8 kB
Entwurf:Hans Hillmann
Kommentar:Auch als Doppelseite mit dem Ahrlé-Plakat
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Bildbeschreibung:

Dieses Filmplakat ist für den dritten Teil von Masaki Kobayashis Filmreihe "Barfuß durch die Hölle" mit dem Titel "...und dann kam das Ende". Das Design ist stark und visuell eindringlich und spiegelt die ernsten Themen des Films wider.

Das Plakat verwendet eine Schwarz-Weiß-Ästhetik, die ein Gefühl von Ernsthaftigkeit und historischen Kontext vermittelt. Die Komposition ist in mehrere horizontale Bänder unterteilt, die verschiedene Ebenen der Erzählung oder Perspektiven darstellen.

Im oberen Bereich sind kleine, isolierte Gesichter zu sehen, die möglicherweise die Verlorenheit oder die individuellen Schicksale inmitten eines größeren Konflikts symbolisieren. Darunter sind die Gesichter von Soldaten oder leidenden Menschen zu sehen, die aus dem unteren Bildrand hervorbrechen. Ihre Ausdrücke sind ernst, manche blicken nach oben oder zur Seite, was auf eine Mischung aus Hoffnung, Verzweiflung oder Unglauben hindeutet.

Der Titel des Films, "...und dann kam das Ende", ist prominent platziert. Die Worte "...und dann kam" sind kleiner und scheinen sich über die Gesichter zu legen, während "das Ende" in großen, fetten Buchstaben dominiert und eine unausweichliche Konsequenz oder einen dramatischen Wendepunkt andeutet. Die Typografie ist stark und direkt und unterstreicht die Schwere des Titels.

Die unteren Bereiche des Plakats zeigen weitere Gesichter und Körper von Menschen, die in einer Art Masse oder Gruppe dargestellt sind. Ihre Gesichter sind oft im Schatten oder von unten beleuchtet, was ihre prekäre Situation und die Dunkelheit der Umstände betont.

Insgesamt vermittelt das Plakat eine kraftvolle Botschaft über Krieg, Leiden und das unvermeidliche Ende, das er mit sich bringt. Die fragmentierte Darstellung und die intensiven Blicke der dargestellten Personen erzeugen eine emotionale Wirkung und laden den Betrachter ein, über die menschlichen Kosten von Konflikten nachzudenken. Die Nennung von Regisseur Masaki Kobayashi und Hauptdarsteller Tatsuya Nakadai gibt dem Plakat zusätzlichen Kontext für Cineasten, die mit Kobayashis Werk vertraut sind, das oft komplexe moralische und existenzielle Fragen behandelt.

Schlagworte: Schwarz-Weiß, Krieg, Text, Typografie, Emotion

Image Describer 08/2025