Das Motiv des Fremdartigen verdichtet sich auf Filmplakaten zu den Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979)‑Kampagnen in einem einzigen, ikonischen Bild: dem aufbrechenden Ei im schwarzen Nichts. Die Leere um das Objekt verstärkt die Bedrohung, während der Slogan und das kalte Grün des Lichtscheins eine Atmosphäre des Unbekannten schaffen. Hier wird das Alien nicht gezeigt, sondern als unsichtbare Präsenz imaginiert.
Später rücken Plakate zu Aliens – Die Rückkehr (1986) oder Alien 3 (1992) stärker die Konfrontation zwischen Mensch und Kreatur in den Vordergrund. Die Silhouette des Xenomorphs, sein verlängertes Haupt und das säuretriefende Maul werden zu grafischen Signaturen, die oft nur schemenhaft aus Dunkelheit oder Rauch hervortreten. Die menschlichen Figuren erscheinen kleiner, um die Übermacht des Fremden zu betonen.
Mit Alien – Die Wiedergeburt (1997), Prometheus – Dunkle Zeichen (2012) und Alien: Covenant (2017) verschiebt sich der Fokus teilweise hin zu mythischen und religiösen Anspielungen: kreuzförmige Lichtachsen, planetare Horizonte und sterile Laborräume verbinden das Alien mit Fragen nach Schöpfung und Hybris. So erzählen die Plakate nicht nur von einem Monster, sondern von der Angst vor dem radikal Anderen – im All und im Menschen selbst.
Im Archiv befinden sich 157 Filmplakate zum Thema Alien:
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