Geboren 06. Oktober 1922 in Neustadt an der Weinstraße
Neffe des Impressionisten Otto Dill (1884-1959)
1939 Städelsche Kunsthochschule Frankfurt am Main
1940-1943 Zwangsrektrutierung zur Wehrmacht
1943-1947 sowjetische Kriegsgefangenschaft
1949-1952 Beendigung der werbegrafischen Ausbildung in Offenbach
ab 1952 Freiberuflicher Grafiker, zahlreiche Groschenroman-Titelbilder und Buchillustrationen. Sein erstes
Filmplakat In Rache vereint enstand 1952
Filmplakate für Columbia, 20th Century Fox, MGM, Paramount, United Artists, Universal und deutsche Constantin.
Sein Werk emfasst insgesamt 627 Filmplakate. Das letzte wurde 1987 entworfen.
Verstorben am 19. Februar 2000 in Frankfurt am Main an einem Gehirntumor.
Da Klaus Dill keine Kinder hatte, wurde sein Nachlass thematisch geteilt.
Die Westernbilder erhielt zunächst Dills Freund Eberhard Urban, sie befinden sich aber inzwischen im Haus
der Stadtgeschichte Offenbach.
Ein Teil des Nachlasses von Klaus Dill befindet sich im Deutschen Filmmuseum Frankfurt.