Deutscher Titel: | Meineid - Ein Paragraph, der Menschen tötet |
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Originaltitel: | Meineid - Ein Paragraph, der Menschen tötet |
Produktion: | Deutschland (1929) |
Deutschlandstart: | 26. April 1929 |
Externe Links: | Internet Movie Database |
Poster aus: | Deutschland (1929) |
Größe: | 468 x 700 Pixel, 120.4 kB |
Entwurf: | Boris Streimann |
Dieses Filmplakat für "Meineid - Ein Paragraph, der Menschen tötet" ist im Stil des deutschen Expressionismus gestaltet und vermittelt eine düstere und bedrohliche Atmosphäre.
Im Vordergrund kniet eine Frau in einem roten Kleid, den Kopf in den Händen vergraben, was ihre Verzweiflung und ihr Leid symbolisiert. Über ihr erhebt sich eine riesige, gelb-orangefarbene Hand, die wie eine schützende oder aber auch bedrohliche Barriere wirkt. Die Hand könnte die Macht des Gesetzes oder eine höhere Instanz darstellen, die über das Schicksal der Frau entscheidet.
Im Hintergrund steht eine dunkle Silhouette eines Mannes in einem Anzug und Hut, dessen Gesichtsausdruck streng und unnahbar ist. Er repräsentiert möglicherweise die Autorität, den Gesetzgeber oder eine Figur, die für das Unglück der Frau verantwortlich ist. Die grünen, vertikalen Linien im Hintergrund erzeugen einen Eindruck von Tiefe und verstärken die dramatische Wirkung.
Der Titel "MEINEID" ist in großen, serifenlosen Buchstaben am unteren Rand platziert, was die zentrale Thematik des Films hervorhebt. Der Untertitel "EIN PARAGRAPH DER MENSCHEN TÖTET" unterstreicht die Idee, dass Gesetze oder deren Auslegung tödliche Konsequenzen haben können.
Die Farbpalette ist begrenzt, mit starken Kontrasten zwischen dunklen und hellen Tönen, was typisch für expressionistische Plakate ist und die emotionale Intensität des Films unterstreicht. Insgesamt kommuniziert das Plakat Themen wie Ungerechtigkeit, Verzweiflung und die zerstörerische Kraft von Gesetzen.
Schlagworte: Meineid, Verzweiflung, Angst, Hand, Grafik, Recht
Image Describer 08/2025