Filmplakat: Ray (2004)

Plakat zum Film: Ray
Kinoplakat: Ray
Deutscher Titel:Ray
Originaltitel:Ray
Produktion:USA (2004)
Deutschlandstart:06. Januar 2005
Externe Links:Internet Movie Database
Poster aus:Deutschland
Größe:495 x 700 Pixel, 100.8 kB
Schlagworte: Jamie Foxx
Poster einbetten:
(150 Pixel Breite)
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Filminhalt: He was a soul man: Kurz bevor Ray Charles im vergangenen Jahr 73-jährig starb, hatte er noch die Gelegenheit, einer Privatvorführung des fertigen Films beizuwohnen. Zwar konnte er ihn natürlich nicht mit eigenen Augen sehen, er konnte ihn jedoch hören, ihn gewissermaßen fühlen, so wie er früh gelernt hatte, seine Blindheit durch die geschulte Perfektion der anderen Sinne zu kompensieren; sein ausgeprägtes Gehör, das Gespür für die Poesie der Klänge, sein Tastsinn, der ihm etwa ? wie der Film zeigt ? durch das Befühlen der Unterarme einer Frau alles über ihre Attraktivität verraten konnte...Ray Charles "erlebte" also den Film, der seine Geschichte erzählt, und zeigte sich zufrieden (ebenso wie er noch vor Beginn der Dreharbeiten Jamie Foxx, der ihn darstellen sollte, traf, mit ihm gemeinsam am Klavier jamte und ihm seinen Segen gab). Charles war zufrieden mit seinem Film, nicht obwohl, sondern weil er die dunklen Kapitel im Leben der Soullegende nicht verschweigt.
Bevor Ray im Amerika der späten fünfziger Jahre den Durchbruch schafft und der Soulmusik mit Hits wie "Unchain my heart", "Hit the Road, Jack" oder "Georgia on my mind" zu weltweiter Popularität verhilft, tingelt er einige Jahre als unterbezahltes Bandmitglied durch zweitklassige Musikkneipen im ganzen Land. Die Geschichte seiner Kindheit, das besondere Verhältnis zu seiner strengen, aber mitfühlenden Mutter, der Tod seines jüngeren Bruders ? an dem sich Ray die Mitschuld gibt ? und schließlich sein allmähliches Erblinden im Alter von sieben Jahren, wird in diversen Rückblenden erzählt. Der Aufstieg zum großen Entertainer ist sowohl von vielen außerehelichen Affären begleitet, die das Verhältnis zur Gattin (Kerry Washington) schwer belasten, als auch von der wachsenden Heroinsucht und einer Seelenpein, die durch die Glücksmomente der umjubelten Konzertauftritte nicht ganz verdrängt werden kann. Solch eine Biographie schreit geradezu nach einer Verfilmung!

 

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