Filmplakat: Blume des Bösen, Die (2003)

Plakat zum Film: Blume des Bösen, Die
Filmplakat: Blume des Bösen, Die
Deutscher Titel:Blume des Bösen, Die
Originaltitel:Fleur du mal, La
Produktion:Frankreich (2003)
Deutschlandstart:24. Juli 2003
Externe Links:Internet Movie Database
Poster aus:Deutschland
Größe:495 x 700 Pixel, 102.3 kB
Crew: Claude Chabrol (Regie)
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Filminhalt: Kann sich Schuld, wie auch bestimmte Krankheiten, von Generation zu Generation weitervererben? Und welchen Auswirkung kann ein nicht aufgedeckter Fehler sowohl auf den Verursacher als auch auf die Nachkommen haben?
Im 2. Weltkrieg wird im Trubel der Kontoaffären eine Frau (Melanie Doutey) von einem Verbrechen freigesprochen, dass sie möglicherweise begangen hat. Heute: Während der heißen Phase der Kommunalwahlen bekommt die Familie derselben Frau einen Brief, der auch in der gesamten Stadt ausgehängt wurde und die unangenehme Vergangenheit der Familie Revue passieren lässt. Sehr unpassend, könnte doch dies den Wahlkampf der Tochter (Natalie Baye), einer aufstrebenden Politikerin, entscheidend negativ beeinflussen.
Bildbeschreibung:

Das Filmplakat für "Die Blume des Bösen" (Originaltitel: La Fleur du Mal) von Claude Chabrol präsentiert eine düstere und symbolträchtige Szene. Im Zentrum stehen fünf Personen, die eine Familie oder eine Gruppe mit komplexen Beziehungen zu repräsentieren scheinen. Die Farbpalette ist gedämpft, mit einem Fokus auf dunkle Töne und ein Gefühl von Geheimnis und Spannung.

Die Anordnung der Charaktere deutet auf eine Hierarchie oder eine emotionale Distanz hin. Im Vordergrund sitzen ein junger Mann und eine junge Frau, deren Blicke eher nachdenklich oder besorgt wirken. Hinter ihnen stehen drei ältere Personen – zwei Frauen und ein Mann – die eine gewisse Autorität oder Distanz ausstrahlen. Die ältere Frau in der Mitte, mit einem Schal, scheint eine matriarchalische Figur zu sein.

Besonders auffällig sind die fleischfressenden Pflanzen, die das untere Drittel des Plakats dominieren und sich wie eine bedrohliche Barriere um die Figuren winden. Diese Pflanzen, wie Venusfliegenfallen und Kannenpflanzen, sind starke Symbole für Gefahr, Täuschung und die dunkle Seite der Natur oder menschlicher Beziehungen. Sie scheinen die Charaktere zu umschlingen und zu verschlingen, was auf verborgene Gefahren, zerstörerische Leidenschaften oder eine toxische Familiendynamik hindeutet.

Der Titel "Die Blume des Bösen" verstärkt diese Interpretation. Die Blume, oft ein Symbol für Schönheit und Leben, wird hier mit dem Bösen assoziiert, was auf eine verborgene Hässlichkeit oder eine zerstörerische Kraft hinter einer scheinbar normalen Fassade schließen lässt. Die Gesamtkomposition und die Symbolik der fleischfressenden Pflanzen deuten auf ein Drama hin, das sich mit Themen wie Familiengeheimnissen, Moral, Begierde und den dunklen Abgründen der menschlichen Natur auseinandersetzt, typisch für die Filme von Claude Chabrol.

Schlagworte: Familie, Pflanze, Fleischfressend, Geheimnis, Psychologisch

Image Describer 08/2025