Filmplakat: Hotel Ruanda (2004)

Plakat zum Film: Hotel Ruanda
Filmplakat: Hotel Ruanda (Propaganda B)

Weiteres Filmplakat

Deutscher Titel:Hotel Ruanda
Originaltitel:Hotel Rwanda
Produktion:Südafrika, Großbritannien (2004)
Deutschlandstart:07. April 2005
Externe Links:Internet Movie Database
Poster aus:Deutschland
Größe:493 x 700 Pixel, 76 kB
Entwurf:Propaganda B
Schlagworte: Nick Nolte, Joaquin Phoenix, Jean Reno
Poster einbetten:
(150 Pixel Breite)
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Hotel RuandaHotel Ruanda
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12 EUR
Filminhalt: Der Film erzählt die wahre Geschichte des ruandischen Hotelmanagers Paul Rusesabagina (Don Cheadle), der während des sich 1994 in Ruanda ereignenden Völkermordes der Hutu-Militia an der Tutsi-Bevölkerung durch seinen Mut über 1000 Menschen das Leben rettete.
Hintergrund ist die von den Belgiern vorgenommene Rassentrennung der Ruander in Hutu und Tutsi, unter denen seitdem ein Dauerkonflikt entstand, der sich seit 1959 in diversen Pogromen, Vertreibungen und Massentötungen entlud. Während das Land über Jahre von Tutsi regiert wurde, übernahmen die Hutu nach einem Militärputsch innerhalb weniger Stunden die Kontrolle über das Land. In der darauf folgenden Zeit durchkämmte das Militär unter Führung von General Augustin Bizimungo (Fana Mokoena) systematisch die Hauptstadt Kigali und massakrierte dabei alle Tutsi, denen es habhaft werden konnte, inklusive Frauen und Kinder. Die Zahl der Toten stieg dabei innerhalb weniger Tage fast drei mal so schnell wie die der jüdischen Toten während des Holocaust. Innerhalb von nur 100 Tagen wurden knapp eine Million Tutsi und gemäßigte Hutu ermordet (diejenigen, die sich neutral verhielten; während der ruandische Hetz-Radiosender "Radio-Television Libre des Mille Collignes" verbreitete, die Ausrottung der Tutsi sei die Pflicht eines jeden anständigen Hutu). Es war der effizienteste Massenmord seit den Atombomben von Hiroshima und Nagasaki und findet Vergleiche nur im Holocaust und im Genozid an den Armeniern (siehe Ararat).
Während dieser Zeit wurde die Situation von den westlichen Mächten lange Zeit als Bürgerkrieg verharmlost, da ein Völkermord internationales Einschreiten unumgänglich gemacht hätte. Doch die seit Somalia (siehe Black Hawk Down) interventionsunwilligen Truppen und das wirtschaftlich und militärisch bedingte Desinteresse gerade der Amerikaner an Ruanda führte zu einer konsequenten Vermeidung und Wortklauberei in bezug auf das Wort "Völkermord". Statt Unterstützung durch die Blauhelm-Truppen der Nato wurden alle Weißen aus Ruanda evakuiert und die Bevölkerung schlicht sich selbst überlassen.